Auf der Flucht

Also meine Zweibeiner sind verrückt: Heute fiel ihnen doch am späten Nachmittag ein, dass wir schnell noch eine Runde raus fahren sollten, bevor die bösen Regenwolken uns gänzlich umzingeln. Wegfahren? Na dafür bin ich natürlich immer zu haben!
Blitzschnell saßen wir im Auto.

Gesagt, getan!
Doch bei der Wolkenfront war ich nicht wirklich überzeugt, ob wir es noch trockenen Fußes nach Hause schaffen… ich ließ mir natürlich nichts anmerken und erkundete lieber das Feld, an dem wir entlang gingen, denn dort waren wir zum ersten mal. Mit Frauchen ging ich voraus und entdeckte eine Katze, die jedoch sofort die Flucht ergriff als sie mich sah.

Oh je, hinter uns der Weltuntergang! Doch zwischen den Wolken ließ sich ab und zu die Sonne blicken, frohen Mutes setzten wir unseren Weg fort. Wir bogen nach rechts, dort stand das Gras noch höher und ich nutzt die Gelegenheit gleich ein bisschen frisches Grün zu knabbern – so viel Zeit muss sein!

Posieren musste ich aber auch noch:
Auf diesem Bild seht ihn den letzten schönen Augenblick, denn danach wurde es wirklich gruselig. Die Wolken hatten uns eingeholt und mit Frauchen eilte ich zurück zum Auto, denn auf eine Dusche hatten wir keine Lust.
Wir hatten Glück: Kurz nachdem wir Richtung Heimat aufbrachen, fing es an zu regnen. Es wurde so dunkel, dass ich glatt in meiner Autobox einschlief…

Ich wünsche euch schöne Pfingsten! Erholt euch gut und vielleicht könnt ihr die ein oder andere Sonnenstunde für einen tollen Spaziergang nutzen.

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Unterwegs im Donautal

Gestern war ein wunderschöner Tag und natürlich hielt es uns nicht Zuhause: Frauchen beschloss spontan, dass wir einen Ausflug ins nahe Donautal machen.

Wie ihr seht, war ich richtig gut drauf!
Wir parkten unser Auto auf einem kleinen Parkplatz gegenüber des Aussichtsfelsens. Ich konnte es gar nicht mehr erwarten und sprang voller Vorfreude aus meiner Box. Auf dem Parkplatz schnüffelte ich gleich ausgereget an jedem Grashalm, dabei gab es hier viel spannendere Dinge zu entdecken:

Überall Felsen!
Zwar sind ihre Gipfel nur für geübte Kletterer zu erstürmen, aber allein der Anblick ist wunderschön. Aus diesem Grund kommen wir so gern ins Donautal, die Landschaft ist einzigartig und auf jedem Ausflug in die Natur kann man neue Dinge entdecken.

Am Aussichtsfelsen entdeckten wir ein Pärchen, welches sich gerade auf ihre Klettertour vorbereitete. Sie hatten eine große Kiste voller Kletterkram. Auch wir wollten auf den Schaufelsen, aber obwohl ich ein guter Gipfelstürmer bin, fehlt es mir an Händen und Füßen um die Griffe in der Felswand zu nutzen. Manchmal bin ich ganz neidisch auf die Zweibeiner, wäre ich ein Mensch. Wäre ich bestimmt ein zweiter Chris Sharma!
Zum Glück gibt es auch einen Wanderweg auf den Aussichtsfelsen. So machten sich meine Zweibeiner und ich auf den Weg.

Wir liefen unter einer Brücke hindurch und dann weiter durch den Wald, bis es nach oben ging. Natürlich stürmte ich gleich zielstrebig voran! Mein Frauchen kam kaum hinterher.

Schnell hatten wir den Aussichtspunkt erreicht.
Auf dem “Gipfel” angekommen, hielt mich mein Frauchen immer gut an der Leine, denn hinter der Absperrung ging es steil nach unten.

Ich finde es schade, dass ich keinen Blick über den Rand werfen durfte! Immerhin bin ich mittlerweile ein erfahrener Bergsteiger, ich wäre ganz bestimmt nicht abgerutscht. Mit Felsen unter den Pfoten fühle ich mich doch am wohlsten.

Wir blieben noch ein Weilchen, dann gingen wir weiter, denn..
… im Donautal gibt es noch viel mehr zu sehen!

Auf dem Foto seht ihr die Ruine Gebrochen Gutenstein, von unserem Wanderweg aus hatten wir einen tollen Blick darauf. Früher sind einige sogar an diesem Felsen geklettern, aber seit langer Zeit ist er gesperrt, denn die Ruine ist einsturzgefährdet.

Doch ich hoffe, die Ruine trotzt Wind und Wetter noch über viele Jahre hinweg. Selten habe ich so etwas Schönes gesehen.
Unten auf dem Foto fließt übrigens die Donau entlang, eines Tages möchte ich auf ihr quer durch das ganze Donautal schippern.

Nachdem wir die Ruine bewundert hatten, setzten wir unseren Weg fort, der uns durch einen dichten Wald führte. Klar konnte ich meine Nase kaum vom Boden heben, denn überall roch es spannend und am liebsten wäre ich ins Unterholz gekrochen.
Durfte ich natürlich nicht, mein Frauchen hatte immer ein Auge auf mich. Aber in einem unachtsamen Moment schlich ich mich davon und prompt entdeckte ich diesen Kollegen im Wald:
Dieser Ast sieht doch fast aus wie ein kleines Männchen, oder?

Im Wald war es schön kühl, aber unser Weg führte uns wieder nach draußen und wir gingen an Feldern entlang. Auch der größte Wanderer wird mal müde und so legte ich mich in einem schattigen Abschnitt ins Gras zum Verschnaufen.
Gerade als ich mich richtig entspannt hatte, donnerte auf den nahen Bahngleisen ein Zug vorbei. Da habe ich mich ganz schön erschreckt! Die Zweibeiner und ich beendeten die Pause, unser Auto war nicht mehr weit. Über einen kleinen Umweg erreichten wir wieder den Aussichtsfelsen, die Kletterer hatten inszwischen ebenfalls den Gipfel erreicht und wir sahen sie zu Ihnen hinauf, wie sie ihre Blicker über das Donautal wandern ließen.
Das war wirklich ein toller Spaziergang!

Zum Schluss noch ein Foto für das Frauchen meiner Freundin Isi, die so gern interessante Bäume mag:
Na liebe Heidi, was sagst du dazu? Das ist doch mal ein toller Baum, sieht fast aus wie eine schlafende Nixe am Wasserrand.

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Muttergotteseiche

Wir leben noch – mehr oder weniger, möchte man sagen. Viel ist passiert und einige Ausflüge warten noch auf ihre Berichte, heute möchte ich euch von unserer Runde zur Muttergotteseiche erzählen.

Es ist immer gut, wenn man Augen und Ohren offen hält. So erfuhren wir, dass es ganz in der Nähe bei uns einen “neuen” Cache gibt, sogar in meinem Lieblingswald!
Direkt bei der Muttergotteseiche, dort waren wir schon eine ganze Weile nicht mehr. Warum eigentlich nicht? Frauchen fielen gleich wieder die vielen Mücken ein, die sie damals überall gestochen haben – darum meiden wir den Waldabschnitt samt Eiche. Zum Glück gibt es im Winter keine Blutsauger, also stand unserer Wanderung nichts mehr im Wege.

So gingen wir los und während wir durch den Wald spazierten, tauchte sogar die Sonne auf! Aber ich hatte natürlich nur Augen für den wunderschönen Schnee und die vielen verschneiten Baumstammstapel am Wegesrand… ihr könnt es euch bestimmt schon denken: Klar mussten die gleich erstürmt werden.
Ich darf ja auch im Winter nicht einrosten! Wenn ich ehrlich bin, kann ich den Frühling kaum noch erwarten. Ich mag zwar Schnee, aber Bergsteigen ist immer noch mein größtes Hobby und dafür müssen die Gipfel schnee- und eisfrei sein. Ich hoffe, bald ist es soweit!

Doch zurück zur Muttergotteseiche: Unterwegs trafen wir einen vierbeinigen Kollegen, den ich kurz begrüßte. Danach erreichten wir schnell die Eiche und meine Zweibeiner fingen gleich mit der Suche nach dem Cache an.

Das ist die Muttergotteseiche. Hier könnt ihr ein wenig über ihre Geschichte und den ungewöhnlichen Namen erfahren.

Natürlich schaute ich mir die Eiche auch ganz genau an, während meine Zweibeiner auf Händen und Füßen durch den Schnee krochen und gegenüber den Cache suchten. Das sah vielleicht albern aus! Frauchens GPS-Gerät zeigte an, dass sie genau 0 Meter entfernt standen, aber wo war der Cache nun? Im dichten Schnee gestaltete sich die Suche als sehr schwer.

Schaut mal, wie hoch der Schnee auf den Bänken liegt! Im Sommer kann man hier entspannt rasten (wenn einen nicht die Mücken auffressen), aber noch hat der Winter alles fest im Griff.
Meine Zweibeiner wurden dann doch fündig, aber nicht da, wo sie anfangs gesucht hatten… mehr verrate ich natürlich nicht!

Nachdem wir den Cache gefunden hatten, machten wir uns wieder auf den Weg, denn es wurde langsam richtig kalt. Mit Frauchen tobte ich durch den hohen Schnee und schon zeigte sich, zum Abschied, nochmal die liebe Sonne. Das war wirklich ein toller Spaziergang!

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Kleine Dinge…

… sind doch oft die schönsten im Leben, oder?

Also wenn ich da an mein Frauchen denke, die will immer alles haben: “Ich will einen Kindle Fire HD!” “Ich will ein iPhone!” “Ich will ein iPad!” “Ich will [hier beliebigen neuen Technik-Schnickschnack einfügen]!”
Bei den Zweibeinern muss immer alles neu sein, meistens auch richtig teuer. Fragt mal unser Auto, DAS frisst hier das meiste Geld. Das will auch ständig neue Dinge, ständig ist was kaputt.

Ich bin da ja ganz anders. Letztens kam ein großes Paket und alles darin, war nur für mich! Einfach klasse, lauter neue Knabbersachen UND ein toller, neuer Ball. Sogar in grün, meiner Lieblingsfarbe. Den habe ich mir natürlich erstmal ganz genau angeguckt.

Nach einer Runde spielen, musste ich mich natürlich gleich stärken! Im Paket waren auch neue Leckerchen, Kekse mit Hühnchenfleisch ummantelt. Leider ist das Bild ein wenig unscharf, aber solche Fressleidenschaft ist nur schwer ruhig auf ein Foto zu bekommen. Aber ich kann euch sagen, diese Kekse sind verdammt lecker!

Solche kleinen Dinge machen das Leben doch erst richtig lebenswert! :grin:
So weit unser Miniberich aus dem Hause Gipfelstürmer, jetzt tobe ich noch eine Runde mit meinem Spielball. Schönes Rest-Wochenende euch allen!

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Du wirst uns fehlen, Momo…

Wir haben heute erst erfahren, dass unsere liebe Freundin Momo von den Schlappohren über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Wir wollen gar nicht all zu viel sagen, denn Worte können nicht ausdrücken, was wir empfinden.
Nur eins: Wir werden dich sehr vermissen, Momo! In Gedanken sind wir bei deinen Zweibeinern und deiner lieben Tochter Isi.

Zum Abschied ein Gedicht. Es ist das schönste und zugleich traurigste Gedicht, was Frauchen kennt. Denn es handelt von dem Ort, den wir alle eines Tages betreten werden. Doch so traurig es auch ist, gibt es Hoffnung…

 

Die Regenbogenbrücke
(Autor des Originals Paul C. Dahm, Übersetzung von Carmen Stäbler)

Es gibt eine Brücke, die den Himmel und die Erde verbindet.
Weil sie so viele Farben hat, nennt man sie die Regenbogenbrücke.

Auf der jenseitigen Seite der Brücke liegt ein wunderschönes Land
mit blühenden Wiesen, mit saftigem grünen Gras und traumhaften Wäldern.

Wenn ein geliebtes Tier die Erde für immer verlassen muss,
gelangt es zu diesem wundervollen Ort.

Dort gibt es immer reichlich zu fressen und zu trinken,
und das Wetter ist immer so schön und warm wie im Frühling.
Die alten Tiere werden dort wieder jung und die kranken Tiere wieder gesund.
Den ganzen Tag toben sie vergnügt zusammen herum.

Nur eines fehlt ihnen zu ihrem vollkommenen Glück:
Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben.

So rennen und spielen sie jeden Tag miteinander,
bis eines Tages eines von ihnen plötzlich innehält und gespannt aufsieht.
Seine Nase nimmt Witterung auf, seine Ohren stellen sich auf,
und die Augen werden ganz groß.

Es tritt aus der Gruppe heraus und rennt dann los über das grüne Gras.
Es wird schneller und schneller, denn es hat Dich gesehen!

Und wenn Du und Dein geliebtes Tier sich treffen,
gibt es eine Wiedersehensfreude, die nicht enden will.
Du nimmst es in Deine Arme und hältst es fest umschlungen.
Dein Gesicht wird wieder und von ihm geküsst,
deine Hände streicheln über sein schönes weiches Fell,
und Du siehst endlich wieder in die Augen Deines geliebten Freundes,
der so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber niemals aus Deinem Herzen.

Dann überquert ihr gemeinsam die Regenbogenbrücke
und werdet von nun an niemals mehr getrennt sein…

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