Jahrestag

Heute melde ich mich zurück mit einem ganz besonderem Ereignis: Jahrestag!

Heute vor genau einem Jahr traf ich meine Zweibeiner zum ersten mal, es war Liebe auf den ersten Blick und so fuhren wir alle zusammen in unserer neues Zuhause.

Auf dem Bild an der Seite seht ihr mich kurz nach meinem Einzug. Alles war neu: Neue Menschen, neue Umgebung, neues Körbchen, neue Spielsachen.
Ich lernte die Meerschweinchen kennen, Gecko Goldy, das Bergsteigen und durfte sogar ab der 3. Nacht mit im Bettchen schlafen (“Nur ausnahmsweise!”).

Natürlich gab es heute auch Geschenke!
Ich habe zwei neue Spielis bekommen und eine gemischte Packung mit Snacks, die ich sehr gern mag. Das schönste Geschenk für mich ist jedoch, dass Frauchen heute FREI hat! Nachher werden wir noch einen schönen großen Spaziergang zusammen machen, unseren freien Tag genießen bevor sie morgen wieder arbeiten muss.

In diesem einen Jahr ist viel passiert. Ein paar meiner Abenteuer kennt ihr ja und es kommen immer neue dazu. Ich weiß gar nicht mehr, wie es war bevor ich bei meinen Zweibeinern gelebt habe… und meine Zweibeiner fragen sich oft: “Wie war das eigentlich damals ohne Archie?” Frauchen meint, dass sie die Jahre ohne Hund einfach nicht “komplett” war – es fehlte etwas im Leben. Nun bin ich da.

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht. (Heinz Rühmann)

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Freier Tag

Heute war alles perfekt: Frauchen hatte einen freien Tag UND vor unserem Fenster strahlte die Sonne. Keine Frage – das mussten wir einfach ausnutzen und fuhren ins wunderschöne Donautal.

Nachdem es hier tagelang nur hässliches Wetter gab, und es morgen wohl wieder genauso weitergehen soll, genossen wir natürlich die Sonnenstrahlen.

Kaum aus dem Auto ausgestiegen, suchte ich mir gleich ein schönes Plätzchen auf einer Bank zum Sonnen… aber die Pause war nur kurz, denn direkt vor meiner Nase gab es viel zu entdecken. Durch Zufall hatten wir nämlich eine Gedenkstätte mit kleiner Kapelle entdeckt. Diese stand direkt auf einem kleinen Hügel, lauschig versteckt im Wald, umgeben von einem Garten und einem großen Holzkreuz.
Die Kapelle war 1947 abgebrannt und dann bescheiden aus Holz wieder errichtet worden, gewidmet den Opfern und Verschollenen des Zweiten Weltkriegs.
Ein Stück Geschichte mitten im Wald. Bevor wir unseren Weg fortsetzten, verweilten wir noch einige ruhige Momente auf der kleinen Bank gegenüber der Kapelle.

Wir stiegen den Hügel hinab und folgten einen kleinen Waldweg, der uns an zwei kleinen Felshöhlen vorbei führte. Da wäre ich natürlich gern hinein gekrochen, aber in der Ferne erkannte ich etwas viel Interessantes: Den Amalienfelsen!

Immer wenn wir im Donautal sind, führt uns unser Weg früher oder später an ihm vorbei. Heute konnten wir den Felsen von der anderen Seite der Donau aus betrachten. Dass es mir direkt in den Pfoten juckte ihn mal wieder zu erstürmen, könnte ihr euch sicher denken. Na vielleicht beim nächsten Besuch im Donautal.

Die Entchen in der Donau entdeckte ich natürlich sofort. Ich bin aber keine Wasserratte wie z.B. meine Freunde Nero & Murphy, daher blieb es nur bei einem kleinen Versuch von mir ihnen ins Wasser zu folgen… der endete aber schnell, denn als ich mit dem Bauch im Wasser stand, fiel mir auf: Ihhh, das IST ja nass!

Na, der Kollege hat wohl auch zu viel Wasser abbekommen.
Wir finden es auf keinen Fall gut, wenn man seinen alten Rechenknecht oder anderen Müll einfach an der Donau entsorgt, aber wir müssen zugeben: Dieses Exemplar hat schon fast Kunstcharakter.

Die Natur ist eben der größte Künstler, wie man auch an dem Baumstamm auf der Seite sehen kann. Überall daran wuchsen kleine Baumpilze, klar musste ich gleich ein wenig posieren.

Mein Belohnungsleckerli ließ ich mir hinterher natürlich richtig schmecken, auch wenn ich sicher bin, dass die Pilze mir sowieso die Show stehlen. Na ja, dafür sehe ich mehr von der Welt als die Pilze, denn gleich nach dem Foto ging es weiter.
Wir hatten durch Zufall wirklich einen tollen Weg entdeckt. Immer durch den Wald schlenderten wir an der Donau entlang, blickten auf die Teufelsbrücke auf der anderen Seite des Flusses, beobachteten die Enten und ließen uns den frischen Wind durch Haare und Fell wehen.

Hier wollte Frauchen mich dann doch nochmal überreden ins Wasser zu gehen – aber nein, ich wollte nicht. Außerdem fiel Herrchen kurzerhand ein, dass wir sowieso kein Handtuch dabei hatten. Ha, na was ein Glück!

Wir drehten um und gingen zurück.
Zu meiner Überraschung fuhren wir aber nicht gleich nach Hause, sondern hielten noch am Bahnhof. Hier kaufte Frauchen ein Ticket nach Salzburg, denn sie und ich besuchen im Mai liebe Bekannte dort und schauen auch noch auf der World Dog Show vorbei! Ay Chihuahua, was bin ich schon aufgeregt… wenn es soweit ist, werde ich natürlich ausführlich darüber berichten.

Doch für heute ruhe ich mich eine Runde aus, in Gedanken noch die wunderschönen Bilder des Tages. Euer Gipfelstürmer Archie
P.S.: Mein kleiner Blog ist für den Superblog nominiert. Ich freue mich über jede Stimme von euch. :love:

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Ostern

All meinen Lesern und Blogfreunden wünsche ich ein schönes Osterfest und besinnliche Tage im Kreise eurer Liebsten. Erholt euch gut!

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Sonnentag am See

Am Sonntag war ich mit meinen Zweibeinern am wunderschönen Ruschweiler See.

Erst hatten wir überlegt noch die große Geocaching-Runde zu machen, denn rund um den See sind Caches gelegt. Doch dann entschieden wir uns einfach ein wenig die Seele am See baumeln zu lassen.
Manchmal ist es gar nicht so leicht Orte zu finden, an denen man wirklich zur Ruhe kommen kann. Wo es schön ist, sind oft viele Leute. Trubel, Lärm. Hunde bellen, Menschen lachen und reden wild durcheinander. Das ist nicht das, was wir unter “Entspannung” verstehen, deswegen suchen wir oft Plätze auf, an denen so wenig Menschen wie möglich sind. Dort, wo Ruhe nicht nur ein Wort ist, sondern man diese auch finden kann. Am Ruschweiler See hatten wir Glück.

Wir gingen den Wanderweg rund um den See. Immer wieder tauchten dabei Stege auf, auf denen man verweilen konnte. Ich fand die Holzstege ja erstmal nicht so toll. Ich wollte dort nicht drauf gehen und Frauchen musste mich wirklich sehr überreden. Mir waren die einfach unheimlich!

Auf einem machten wir lange Pause. Meine Zweibeiner sonnten sich, ich sah mich aufmerksam um. Dabei entdeckte ich diesen froschigen Kollegen, der direkt vor unserem Steg vorbei schwamm.
Auch im Schilf neben uns versteckte sich jemand.
Lange Zeit schaute ich mich um, doch dann wollte ich auch ein wenig entspannen wie meine Zweibeiner. 

Es war sehr ruhig am See, man hörte nur das Flüstern des Windes um Schilf und den Gesang der Vögel. Die Sonne schien mir angenehm warm aufs Fell, fast wäre ich sogar eingeschlafen!

Herrchen begann viele Fotos zu machen, von Frauchen bekam ich etwas zu knabbern und so verbrachten wir eine gute halbe Stunde auf dem Steg. Vielleicht war es sogar mehr, wir schauten dabei nicht auf die Uhr. Als wir uns genug entspannt hatten, verließen wir den schönen Sonnensteg und folgten weiter dem Wanderweg. Dieser führte uns durch das Naturschutzgebiet, welches die beiden Seen und ein großer Wald bilden.

Diesen hübschen Schwan trafen wir am Wasser. Ich bin immer wieder überrascht wie schön und gleichzeitig griesgrämig diese Tiere doch sein können. Kaum näherte ich mich, wurde ich angefaucht. Frauchen rief mich zurück, dabei war ich noch ewig weit weg vom Wasser. Na ja, wenn Herr oder Frau Schwan lieber allein sein möchte…

Ich machte mir natürlich nichts daraus, diese Schwäne sind eben ein bisschen komisch. Wir wanderten weiter über den schönen Rundweg und nahmen an einer saftigen Wiese noch Gras für unsere Meerschweinchen mit.

Wir schnell doch Zeit wieder verging! Ruckzuck waren 2 Stunden um und wir bereits auf dem Weg zum Auto. Wie immer wäre ICH natürlich noch ein paar mal um den See gelaufen, aber meine Zweibeiner hatten genug und langsam wurde es im Wind auch kühl.

So ein toller Spaziergang ist doch wirklich der perfekte Start in eine neue Woche!

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Groß, größer, Grotten

Gestern habe ich euch ja bereits die Teufelsbrücke vorgestellt, aber unser Spaziergang im Donautal ging natürlich noch weiter. Wie ihr wisst, liebe ich Berge und allgemein alles, was felsig ist. Natürlich durfte da ein Besuch bei den Grotten nicht fehlen.

Wir waren nicht das erste mal hier und ich wusste schon, was mich erwartet. Bei unserem letzten Besuch an den Grotten war es aber bereits so dunkel, dass wir nicht mehr fotografieren konnten.

Meine Zweibeiner wählten diesmal einen anderen Weg. Wir gingen nicht direkt zu den Grotten, sondern stiegen bei den ersten Felsenhöhlen eine waghalsige Treppe hinauf. Na gut, ich ließ mich hinauf tragen, denn die Abstände zwischen den Stufen waren so groß, dass ich locker hätte durch rutschen können.

Ne ne, so was geht ja gar nicht. Da mache ich lieber auf klein Hündchen und lasse mich tragen. Sicher ist sicher!
Vorbei an einer wunderschönen Baumallee und saftigen Wiesen, näherten wir uns langsam wieder den Grotten. Am Känzle machten wir Pause. Von dort aus hatte man einen schönen Ausblick über das Donautal, aber ich wollte natürlich lieber zu den Grotten.
Nachdem ich auf die Bank gesprungen war, fiel unser eigentliches Ziel meinen Zweibeinern wieder ein und es ging endlich weiter. Manchmal muss “Hund” ganz schön hinterher sein, diese Menschen lassen sich viel zu leicht ablenken.

Ich witterte schon die ersten Felsen. Und wow – was waren diese Grotten groß!
Ich hatte sie gar nicht mehr so groß in Erinnerung.

Damit ihr einen Vergleich habt, habe ich mich extra in eine der Felsnischen gestellt. Ich bin zwar klein, aber hier wirke ich ja direkt ameisenwinzig. Diese Höhle wurde übrigens früher als Feuerstelle genutzt, an den Wänden konnte man noch sehr viel Ruß erkennen und auch der Boden war teilweise leicht aschig.

Ich schnüffelte natürlich ganz genau, aber der Staub ließ mich nach kurzer Zeit nur noch niesen. Bääh, da hätte man ruhig mal kehren können! Irgendwann wollte ich weiter und meine Zweibeiner zum Glück auch.

Ich ging voraus um ja der Erste zu sein, der die nächsten Grotten entdeckt. Ein paar Höhlen gab es auch zu sehen. Wie tief diese wohl in den Felsen reicht?
Wir schauten uns noch mehr Grotten an und irrten ein wenig auf den Holzbrücken umher. Ab und zu mussten wir dabei wieder diese doofen Treppen mit den großen Lücken zwischen den Stufen passieren, aber Herrchen half mir dabei.

Welch ein Glück, dass ich wenigstens noch ein bisschen Gipfelstürmen konnte, denn von Herrchen getragen werden, finde ich oft ein bisschen peinlich. Ehrlich, ich laufe lieber selbst!
Die moosbewachsenen Felswände eigneten sich super zum Klettern, Frauchen staunte wieder über mich. Ich war zwar nicht ganz so flink wie das Eichhörnchen, von welchem ich gestern schon erzählt hatte, aber auch ich kam mit Leichtigkeit nach oben.

Als wir alles gesehen hatten, drehten wir um und gingen zurück zum Amalienfelsen. Danach schlenderten wir zu unserem Auto und fuhren heim. Das war wirklich ein sehr schöner Spaziergang!

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende mit tollen Ausflügen in die frühlingshafte Natur. So schön bunt könnte es ruhig immer draußen sein…

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