Post von Sally!

Wow! Nachdem ich zu meinem Geburtstag schon ganz liebe Post von meiner Freundin Isi bekommen habe, wartete heute ein weiteres tolles Paketchen auf mich: von meiner Freundin Sally!

Schaut mal, DAS alles habe ich bekommen: ein weihnachtliches Spieli, ein paar Kauknochen und noch etwas Eingepacktes, was Frauchen mir nicht zeigen wollte – Gemeinheit! Eine liebe Karte war natürlich auch noch dabei.
Ich hoffe, es bringt kein Unglück, dass wir es jetzt schon ausgepackt haben… Geduld ist nicht gerade Frauchens meine Stärke.

Vielen lieben Dank Sally & Familie, wir haben uns wirklich sehr gefreut!
Tja und ich, ich spiele jetzt erstmal eine Runde… :blush:

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Unverhofft kommt oft

Nicht alles im Leben kann man planen: Viele Dinge passieren einfach so. Manchmal ist es etwas Gutes und manchmal sind es blöde Sachen, auf die man lieber verzichtet hätte – wie einen spontanen Tierarztbesuch oder eine Krankheit.
Aber auch wenn es schwer fällt, darf man die schönen Dinge nicht aus den Augen verlieren… Momente, in denen alles gut ist: Solche Momente sind für mich das Bergsteigen.

In den letzten Wochen und Monaten habe ich mich sehr zurückgezogen, aber euch sei versichert – dem Gipfelstürmer geht es gut! Und ich habe sogar schon wieder einige Berge besucht. Von einem dieser Ausflüge möchte ich heute berichten.

Eigentlich war das Bergsteigen gar nicht geplant. Die Zweibeiner und ich sind nach Oberstaufen gefahren, weil Frauchens Eltern dort Urlaub machten. Diesmal ging es aber noch ein Stückchen weiter, genauer gesagt nach Steibis. Ich war natürlich richtig aufgeregt! Schon von Weiten konnte ich meine geliebte Nagelfluhkette sehen, auf deren Gipfeln ich mich mittlerweile Zuhause fühle.

Ehe ich mich versah, waren wir auch schon angekommen. Schaut mal, in diesem schönen Haus lag die Ferienwohnung von Frauchens Eltern. Die Gegend war absolut ruhig, denn die einzigen “Nachbarn” waren eine Hand voll Pferde und ein paar Kühe. Da würde ich auch gern Urlaub machen!

Nachdem wir uns alle begrüßt und gegessen hatten, hielt es uns nicht länger in der Wohnung. Zusammen mit Ayk, dem Teckel von Frauchens Eltern, machten wir einen Spaziergang. Was ich nicht wusste: Bald würde sich unsere Wege trennen. Denn meine Zweibeiner hatten ein ganz bestimmtes Ziel im Sinn – einen Gipfel.

Nach einer Weile wurde mir klar, warum Frauchens Mutti lieber nicht mitkommen wollte: Wir mussten Bergbahn fahren! In so einem Ding da oben. Immerhin sahen die Gondeln moderner aus als am Hochgrat, aber ganz geheuer sind mit die Teile einfach nicht.


Was war ich froh, als ich endlich wieder festen Boden unter den Pfoten hatte. Noch ein wenig geschafft posierte ich vor dem Hochgrat, dann ging es auf Richtung Gipfel.

Der Imberg ist zwar kein besonders hoher Gipfel, dafür war die Aussicht sehr schön und der Weg hinauf entspannt. Wir ließen uns alle Zeit der Welt, ich schnüffelte ausgiebig an (fast) jedem Grashalm. Auf den Hinweg begegneten wir niemanden, wir hatten den Weg also ganz allein für uns!

 

Am Gipfel angekommen machten wir natürlich gleich ein Gipfelfoto:
Leider war es am Gipfel nicht ganz so ruhig, da die Zweibeiner neben uns aufgeregt über eine Wanderkarte diskutierten. Nach einer Weile gingen wir wieder Richtung Bergbahn, denn wir wollten Frauchens Eltern natürlich nicht all zu lange auf uns warten lassen.

Leider mussten wir wieder mit der doofen Bergbahn fahren!
Augen zu und durch… und schon waren wir im Tal. Wir gingen zurück zur Ferienwohnung und plauderten noch eine Weile, dann besuchte Frauchen eine liebe Freundin. Ich war allerdings nicht dabei, aber was ich in der Zeit erlebt habe, erzähle ich euch ein andermal.

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Gipfelstürmer in Acryl

Heute habe ich zwar keinen Bericht, aber ich möchte euch ein ganz besonderes Bild zeigen:

Na, habt ihr den erkannt? Genau, das bin ich! :grin:

Frauchen hat dieses Bild von mir gemalt. Ich finde, ich bin ganz gut getroffen – oder? Das Bild bekommt natürlich einen Ehrenplatz bei uns in der Wohnung… und da Frauchen noch ganz viele leere Leinwände hat, kommen bestimmt noch mehr Gipfelstürmer-Porträts dazu!

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Von Wildschweinen und anderen komischen Gummitieren

Es ist doch immer wieder aufregend, wenn die Zweibeiner einen Ausflug ankündigen und man in die Autobox gepackt wird: Hund weiß schließlich nie, wohin es geht. Gestern war es wieder soweit, nach einer elend langen Fahrt (gefühlte 5 Stunden) erreichten wir in Reutlingen den Feldbogenplatz.

Gleich am Eingang begrüßte uns eine ganz liebe Zweibeinerin, die ich bisher noch gar nicht kannte. Aber sie kannte mich, denn sie liest MEINEN Blog! Ich bin also auch schon eine kleine Berühmtheit, fast wie meine Freundin Isi. :blush:

Nach kurzem Beschnuppern ging es rein ins Gelände und ich sage euch, dort roch es interessant! Man erklärte mir, dass hier öfters Hunde zu Besuch sind – außerdem gab es überall etwas zu entdecken. Als erstes fielen mir die komischen Scheiben ins Auge, und die waren völlig kaputt. Überall Löcher. Dann legten die Zweibeiner ein Ding mit Pfeilen um, einen Bogen, Arm- und Fingerschutz und fingen an auf die Scheiben zu schießen. Na ja, sie versuchten es zumindest. So richtig verstanden, was das eigentlich soll, da bin ich ehrlich, habe ich bis jetzt nicht. Ich blieb auf Abstand und ließ mir nichts anmerken.

Jetzt war ich also beim Bogenschießen gelandet!
Am Anfang war es ziemlich langweilig, ich lag im Schatten und beobachtete die kläglichen Versuche meiner Zweibeiner die Scheiben zu treffen. Irgendwann traf Frauchen ins Schwarze: Mitten in die Killzone eines Papierwiesels, und das sollte nicht das letzte erlegte Tier sein.

Dann ging es los mit dem Parcour, der wunderschön im Wald lag. Obwohl die Sonne schien, war es kühl und wir stromerten quer waldein. Überall gab es viel zu entdecken und sogar zu erstürmen! Zwischendurch musste ich jedoch immer warten, denn es gab auch allerlei Gummitiere zu erschießen. Tiere erschießen – nein nein, so was finde ich sonst gar nicht gut! Frauchen erklärte mir, dass es alles Attrappen sind und echte Profis, denn so durchlöchert wie die aussahen, machten sie das Ganze schon seit einer Weile mit. Einige davon fand ich trotzdem unheimlich und bellte sie vorsorglich an. Man weiß ja nie.
Was es in unseren Wäldern nicht alles gibt: Krokodile, Bären, Waschbärrobben und und und. Sogar einen Luchs und ein Wikingerschiff!

Weil Frauchen so oft daneben schoss nicht ganz ins Ziel traf, kümmerte ich mich um das Abendessen und erlegte ein Wildschwein. Na gut, die Zweibeiner haben ein wenig geholfen, aber das ist fast zu vernachlässigen. Außerdem stand das Wildschwein in einer tollen Sandhöhle, durch die ich ausgiebig tobte. Staub aufwirbeln macht echt Spaß.

Wildschweine, Dachse – alles keine Herausforderung für mich!

Doch dann begegneten wir einem Riesenbären, der in seiner Höhle stand und nach uns Ausschau hielt. Für einen Moment war ich mir nicht sicher, ob das nicht doch ein echter… nochmal Glück gehabt, wieder nur eine Attrappe. Und er war ein ganz netter Bär, denn am Ende posierte er sogar mit uns. Ziemlich harter Brocken, mit so vielen Pfeilen in der Brust noch so entspannt in der Gegend rumstehen: Alle Achtung.

Nach einigen Stunden erreichten wir wieder den Anfang vom Gelände, dort trafen wir noch ein paar andere Zweibeiner. Ich schnüffelte ein wenig herum, dann war es auch schon wieder Zeit zum Verabschieden. Aber die Tour hat mir wirklich Spaß gemacht! Ist zwar ein wenig seltsam, wenn die Zweibeiner auf Gummitiere schießen, doch der Wald war toll. Vielleicht darf ich ihn ja nochmal erkunden. Danke für den schönen Ausflug, liebe Martina!

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Wi-Wa-Wandertag

Als ich heute Morgen aus dem Bett kroch, ahnte ich noch nicht, dass es ein ganz besonderer Tag werden würde. Nicht nur, weil sich endlich mal wieder die Sonne am Himmel zeigt, nein: Man hatte mir einen tollen Spaziergang versprochen – dass uns dabei ein Haufen seltsamer Zweibeiner Gesellschaft leisten würde, wurde mir aber gekonnt verschwiegen.

Und so staunte ich nicht schlecht, als ich mich in Pfullingen plötzlich in Mitten einer Meute wiederfand. Man klärte mich auf, dass dies kein normaler Spaziergang werden würde, nein, es war Wandertag. Die Geschäftsstelle der DVAG in Pfullingen hatte einen Ausflug mit anschließendem Grillen geplant und ich war mit dabei – na toll.
Ein paar Zweibeiner kannte ich schon vom Sehen, zumindest glaubte ich das, denn ohne Anzug sahen sie ganz anders aus. Fast wie normale Menschen. Unseren lieben Freund Nicki erkannte ich natürlich sofort. Es wurde gleich ein Gruppenfoto gemacht und dann ging es los.

Erst liefen wir ein Stück durch Pfullingen, dann stoppten wir und jemand erzählte, dass, wenn wir jetzt nach links gingen, wir in 10 Minuten am Grillplatz wären. Da es aber Wandertag und nicht Grilltag hieß, würden wir den komplizierten Weg von 3 Stunden außenrum nehmen. So richtig habe ich das nicht verstanden, aber 3 Stunden hörte sich gut an. Schon jetzt kamen die ersten Fragen an mein Frauchen, ob ich den Weg überhaupt alleine schaffen würde oder auf den Arm müsste. Na wir würden ja noch sehen, wer hier wen an die Wand läuft. :wink:

Zugegeben, bis zur ersten Pause kam mir der Weg nicht sehr lang vor. Zwischendurch hatten wir uns klar an die Spitze des Trosses abgesetzt, aber wir schauten immer mal nach hinten, ob der fußballspielende und schlendernde Rest auch noch da war. Hier gehörten eindeutig andere auf den Arm, nicht ich, ich war fit wie ein Bergsteigerschuh.
Es wurden Zahlen vorgelesen und geklatscht, alles sehr merkwürdig, wo war ich hier nur gelandet? Verlegen knabberte ich erstmal ein wenig Gras. Irgendwann ging es weiter und wir erreichten den Platz des Hundesportvereins Ehningen. Dort legten wir eine längere Pause ein, ich und Frauchen machten den Agilitybereich unsicher.

Trotz der Hitze hatte ich einen Riesenspaß! Auf die Rampe bin ich natürlich gleich wie ein Profi hoch gestürmt.

Ach ich soll durch den Ring, ja sag das doch gleich!
(Klein im Hintergrund sieht man die Meute.)

Wow, so ein cooles Leckerli… aber…

…oh Mann, ich trau mich nicht…

Nichts zu machen, über die Hürde bin ich nicht gesprungen! Frauchen hat es mir ein paar mal vorgemacht, aber nein, dieses blaue Ding sah mir nicht vertrauenerweckend genug aus. Dafür habe ich alles andere mit Bravour gemeistert!
Hey, was hat eigentlich die Meute in der Zeit gemacht?
Ein Teil hat gekickt und der Rest das Ganze kritisch vom Spielfeldrand beäugt. Von diesem super spannenden Fußballspiel habe ich aber wenig mitbekommen, denn in der Luft lag immer noch der Duft der Lebenwurstwecken, die die Zweibeiner vorher verputzt hatten. Ich bekam natürlich nichts ab, aber fast hätte ich es geschafft einem der Jungs ein Stück vom Brötchen zu klauen. Der hat das gar nicht gemerkt, nur Frauchen hat wieder aufgepasst, grrrr…

Genug gepaust!
Der Weg verlief in praller Sonne weiter und ich war froh, als es endlich eine Möglichkeit gab in den nahen Bach zu springen. Das kühle Wasser schmeckte einfach himmlisch, doch noch schöner war ein erfrischendes Bad. Ich legte mich sofort ins Wasser.
Nicht weit weg von mir tobte ein Teil der Meute zwischen kleinen Kindern – ehrlich, die waren wirklich kaum zu unterscheiden.

Jetzt war der Garten, unser Grillplatz, nicht mehr weit. Mit flinken Füßen stiefelten wir hinein, schon standen die ersten kühlen Getränke bereit und ein riesiger Grill wurde nicht unweit von mir aufgebaut. Überall roch es nach Fleisch, hmmm!

Das läuft einem ja das Wasser im Maul zusammen!
Aber völlig überflüssig zu erwähnen, dass ich NICHTS abbekam. Nicht mal einen Wurstzipfel. Dafür wollte mir Frauchen Trockenfutter andrehen, bäääh, das Zeug kann sie alleine essen! Wer will schon Trockenfutter, wenn nur zwei Schnauzenlängen weiter leckere Steaks warten? Menno, Zweibeiner müsste man sein!

Weil es ja für Hunde hier nichts zu holen gab, bin ich nochmal am Bach schwimmen gegangen. Frauchen musste natürlich mit, ha, hoffentlich hat sie was Superleckeres in der Zeit verpasst. Und schon neigte sich der Wandertag für uns gen Ende.

Auch wenn es keine Wurst für mich gab, war es wirklich ein toller Tag! Das Team ist ein ganz schon verrückter Haufen, aber irgendwie muss man die Leute einfach mögen. Ich habe das Gefühl, dies war nicht mein letzter Ausflug mit der DVAG. Spaß hat es auf jeden Fall gemacht!

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